Menu Content/Inhalt
Home - Start arrow News arrow Afghanistan in eine sichere Zukunft führen
Afghanistan in eine sichere Zukunft führen Drucken E-Mail
Friday, 04 April 2008
Do, 03.04.2008 - Am Nachmittag hat sich die Nato eingehend mit dem Einsatz in Afghanistan befasst. Nicht nur das militärische Engagement, sondern die ganze Entwicklung des Landes wurde diskutiert. "Das ist für mich der eigentliche Fortschritt", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auf dem letzten Nato-Gipfel in Riga 2006 habe man noch darüber als Forderung gesprochen. "Heute sind wir so weit, dass wir das haben und dass wir die Diskussion führen", betonte die Kanzlerin.
 
Neben den 26 Bündnispartnern nahmen auch die 14 Nationen teil, die Truppen stellen, aber nicht Mitglieder der Nato sind. An der Spitze der Gäste standen der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-Moon, der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, und der afghanische Präsident Hamid Karzai.
 

Afghanistan langfristig unterstützen

 
De Hoop Scheffer wertete deren Teilnahme als klares Signal dafür, dass die internationale Staatengemeinschaft eng zusammen arbeite. Die Nato habe eine "Strategische Vision" für Isaf sowie ein internes militärpolitisches Dokument verabschiedet.
 
Der Einsatz sei langfristig angelegt und bedürfe der engen Abstimmung zwischen zivilen und militärischen Anstrengungen. Er sei auch nur unter Einbeziehung der Nachbarn Afghanistans, insbesondere von Pakistan, zu bewältigen. Er dankte für die Zusagen weiterer Truppen für Isaf. Letzlich aber müssten die Afghanen selbst die Sicherheit im Land gewährleisten können.
 

Immer mehr Eigenverantwortung

 
Karzai dankte für die Hilfe im Kampf gegen den Terror und die Unterstützungen beim Wiederaufbau. Der Aufbau der eigenen Sicherheitskräfte schreite voran. Als erste Region wolle man in Kabul die Verantwortung von Isaf übernehmen.
 
Ban Ki-Moon unterstrich die Entschlossenheit der Vereinten Nationen zur nachhaltigen Unterstützung des Landes. Er verwies auf die für Juni geplante Konferenz in Paris, in der über den weiteren Wiederaufbau beraten werden soll.

 

Quelle: RegierungOnline 

 
< zurück   weiter >