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NATO will mit Russland über Gütertransport nach Afghanistan beraten Drucken E-Mail
Friday, 04 April 2008
(PR-inside.com 04.04.2008 08:33:54) - Mit Beratungen des NATO-Ukraine-Rates hat der dritte und letzte Tag des NATO-Gipfels in der rumänischen Hauptstadt Bukarest begonnen. Am Vortag hatten die 26 Staats- und Regierungschefs des Bündnisses der Ukraine zwar eine
NATO-Mitgliedschaft in Aussicht gestellt, die von den USA geforderte Aufnahme des Landes in das Beitrittsprogramm «Membership Action Plan» aber vorerst verweigert. Bukarest (ddp). Mit Beratungen des NATO-Ukraine-Rates hat am Freitagmorgen der dritte und letzte Tag des NATO-Gipfels in der rumänischen Hauptstadt Bukarest begonnen. Am Vortag hatten die 26 Staats- und Regierungschefs des Bündnisses der Ukraine zwar eine NATO-Mitgliedschaft in Aussicht gestellt, die von den USA geforderte
Aufnahme des Landes in das Beitrittsprogramm «Membership Action Plan» aber vorerst verweigert. NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer betonte zum Auftakt des Treffens, diese Entscheidung sei ein «klares Zeichen», dass die Allianz eine Aufnahme der Ukraine grundsätzlich unterstütze. Ukraines Präsident Viktor Juschtschenko sprach von einem «historischen Ereignis».
Im Mittelpunkt der Konferenz steht am Freitag das Treffen des NATO-Russland-Rates. Die Allianz will die Zusammenarbeit mit Russland vertiefen und eine Transit-Vereinbarung treffen, die den Bündnismitgliedern den Landtransport von in Afghanistan benötigten Gütern durch Russland ermöglicht. Zu den Beratungen wird der russische Präsident Wladimir Putin erwartet, der erstmals an einem NATO-Gipfel teilnimmt.
(ddp)
 
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