| Zahl der Flüchtlinge wegen Irak und Afghanistan erneut gestiegen |
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| Mittwoch, 18 Juni 2008 | |
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Genf (Reuters) 17. Juni 2008 - Die Konflikte im Irak und in Afghanistan haben die Zahl der Flüchtlinge weltweit 2007 das zweite Jahr in Folge steigen lassen.
Zu diesem Ergebnis kommen die Vereinten Nationen und ihr Hochkommissar für Flüchtlinge (UNHCR), Antonio Guterres, der den Bericht am Dienstag vorstellte. Demnach stieg die Zahl auf 11,4 Millionen von 9,9 Millionen ein Jahr zuvor. Iraker und Afghanen machten fast die Hälfte der Flüchtlinge aus, die unter Obhut des UNHCR stehen. Werden jene Menschen mit eingerechnet, die in ihrem eigenen Land vertrieben wurden und daher streng gesehen nicht als Flüchtlinge gelten - liegt die Zahl sogar bei 26 Millionen nach 24,4 Millionen in 2006. Guterres äußerte sich besorgt. Er sehe in naher Zukunft keine Trendwende, erklärte er und verwies auf Umweltprobleme und akute Armut durch steigende Nahrungsmittelpreise als zusätzliche Gründe für eine Verschärfung der Lage. "Wir sehen uns derzeit mit einer komplexen Mischung globaler Herausforderungen konfrontiert", erklärte der Flüchtlingskommissar. Die meisten Flüchtlinge nimmt dem Bericht zufolge Pakistan auf - hauptsächlich wegen der geografischen Nähe zu Afghanistan. Danach folgen Syrien, der Iran, Deutschland und Jordanien. |
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