| Krieg in Afghanistan führt zu Massenerblindung |
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| Wednesday, 18 June 2008 | |
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KABUL, 17. Juni (RIA Novosti). Die Anzahl der Blinden in Afghanistan steigt jährlich um 25 000 an und liegt bereits bei rund einer halben Million.
Nach Angaben von afghanischen Augenärzten sowie Vertretern der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf einem Seminar in der afghanischen Hauptstadt Kabul hängt der drastische Anstieg der Blindheit unter der afghanischen Bevölkerung mit dem Fehlen von medizinischer Hilfe in abgelegenen und von Militäreinsätzen betroffenen Gebieten. Auch der Vitaminmangel und zahlreiche Infektionskrankheiten spielten dabei eine große Rolle. Diese Umstände seien, so die Experten, Folgen des bereits 30 Jahre langen Krieges in Afghanistan. Sie betonen, dass der Großteil der Blinden Frauen seien. Zudem äußerten sie, dass diese Krankheit nicht nur in Afghanistan ein Problem sei. Ihnen zufolge erblindet weltweit alle fünf Sekunden ein Mensch.
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