| Mehr als 60 Aufständische getötet |
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| Monday, 18 August 2008 | |
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16.08.08 - Bei Gefechte in Afghanistan sind in den vergangenen Tagen Dutzende Menschen getötet worden. Trotz anhaltender Gewalt will Verteidigungsminister Jung Verantwortung abgeben.
Bei Kämpfen in den vergangenen Tagen haben afghanische Sicherheitskräfte und US-geführte Truppen nach eigenen Angaben mehr als 60 Rebellen getötet. Im Süden des Landes hätten Aufständische eine gemeinsame Patrouille ausländischer und afghanischer Soldaten mit Panzerabwehrraketen und Maschinengewehren angegriffen, teilte das US-Militär ohne Angaben über den genauen Ort des Geschehens mit. Bei den Gefechten seit Mittwoch seien mehr als drei Dutzend Extremisten getötet worden. Tote in den eigenen Reihen habe es nicht gegeben. Am Freitag seien zudem bei Kämpfen in der nordöstlich von Kabul gelegenen Provinz Kapisa mehrere Rebellen getötet worden. Das Innenministerium in Kabul gab an, dass einheimische Polizisten am Freitag 23 Aufständische getötet hätten. Die Extremisten hätten zwei Kontrollposten in der südlichen Provinz Helmand angegriffen. Bei den anschließenden Kämpfen seien vier Polizisten verletzt worden. Einem Taliban-Sprecher zufolge übernahmen Kämpfer der Islamisten die Kontrolle über den Bezirk Mardscha in Helmand und den Bezirk Nawa in der Provinz Ghasni. Örtliche Behörden erklärten dagegen, ihre Sicherheitskräfte seien dabei, die Rebellen aus den Regionen zu vertreiben.
Die Bundeswehr werde die Ausbildung der afghanischen Armee auf 7500 Mann verdreifachen. Nicht zuletzt deshalb würden nach Jungs Schätzung die jährlichen Kosten für den Bundeswehr-Einsatz am Hindukusch von 466,9 auf rund 500 Millionen Euro steigen. sie/dpa/AP/ddp
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