| Karsai lässt ausländische Truppenpräsenz überprüfen |
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| Dienstag, 26 August 2008 | |
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26.08.08 - Afghanistans Präsident Hamid Karsai hat die Überprüfung der ausländischen Truppenpräsenz veranlasst und will so ein Ende von „Luftangriffen auf zivile Ziele“ erreichen. Beim jüngsten US-Luftangriff sollen 76 Bewohner der Ortschaft Asisabad getötet worden sein.
Nach den jüngsten Militäraktionen mit Todesfällen in der Zivilbevölkerung hat der afghanische Präsident Hamid Karsai eine Überprüfung der ausländischen Truppenpräsenz angeordnet. Das Außen- und das Verteidigungsministerium wurden angewiesen, auf ein Ende von „Luftangriffen auf zivile Ziele“ hinzuwirken. Jüngster Anlass der ungewöhnlich schroff formulierten Erklärung war ein US-Luftangriff am Donnerstag vergangener Woche in der Provinz Herat, bei dem nach Angaben des afghanischen Innenministerium 76 Bewohner der Ortschaft Asisabad getötet wurden. Nach US-Militärangaben richtete sich der Angriff gegen ein Treffen von Taliban-Kämpfern. Nach US-Angaben wurden mindestens 30 Rebellen getötet. Quelle:AP |
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