| Pressemitteilung Nr. 45/08 vom 11.9.2008 |
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| Tuesday, 23 September 2008 | |
Das Afghanistan-Abenteuer ist gescheitertRolf Schlierer: „Die Bekämpfung des islamistischen Terrors muß im eigenen Land beginnen"
„Sieben Jahre nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 ist es höchste Zeit für die Einsicht, daß das militärische Abenteuer von USA und Nato in Afghanistan gründlich gescheitert ist", erklärte der Bundesvorsitzende der Republikaner Rolf Schlierer zum Jahrestag des Angriffs auf das New Yorker World Trade Center. Der „Krieg gegen den Terror", so wie die USA ihn führen, hat die Welt in diesem Zeitraum nicht sicherer gemacht: „Islamistische Attentäter und Terroristen lassen die unheilvolle Tradition der Assassinen wiederauferstehen und feiern weltweit fröhliche Urständ. Daran wird auch der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan nichts ändern", sagte Schlierer. Deutschland dürfe sich nicht noch tiefer in den sinnlosen Afghanistan-Krieg hineinziehen lassen, fordert Schlierer. Das Land am Hindukusch versinke in einem blutigen asymmetrischen Krieg, in dem das Auftreten der Amerikaner den Taliban noch in die Hände spiele. Deutschland drohe sein Ansehen in der Welt und in dieser Region zu verlieren, wenn es sich noch weiter in dieses gescheiterte Abenteuer verstricke. Bevor in Afghanistan nicht funktionierende Regierungs- und Verwaltungsstrukturen geschaffen seien und in erster Linie der Wiederaufbau des Landes in Angriff genommen werde, schade eine Ausweitung des Einsatzes der Bundeswehr deutschen Interessen. Schlierer erinnerte daran, daß der islamische Fundamentalismus und Terrorismus die Sicherheit Deutschlands keineswegs in erster Linie am Hindukusch bedrohe, sondern längst in unserem eigenen Land auf dem Vormarsch sei. „Die islamistischen Mörder sind unter uns und warten nur auf das Signal zum Losschlagen", sagte Schlierer. „Doch anstatt entschlossen gegen die schleichende islamistische Unterwanderung Deutschlands und Europas zu kämpfen, biedern sich Politiker und Meinungsmacher bei Drahtziehern und Hintermännern des Islamismus an, lassen es zu, daß Moscheen und Islamzentren wie Pilze aus dem Boden sprießen, und rollen in vorauseilender Kapitulation den grünen Teppich aus." Die fundamentale Bedrohung unserer Demokratie und unserer Freiheit durch den Islamismus müsse stärker ins Bewußtsein der Bevölkerung gerückt werden, forderte Schlierer. Der Terrorismus könne nicht am Hindukusch bekämpft und in Deutschland schöngeredet werden. Es sei schizophren, wenn die Bundeswehr zehntausend Kilometer von zu Hause entfernt Taliban in Afghanistan jage, während der Bundesinnenminister in Deutschland agierende Islam-Fundamentalisten regelmäßig zu gemeinsamen „Islamkonferenzen" einlade. „Der Islam paßt nicht mit dem Grundgesetz und westlichen Werten zusammen", sagte Schlierer. „Jeder Islamist ist eine Bedrohung für unsere freiheitliche Demokratie und muß ohne Ausnahme aus Deutschland und aus Europa ausgewiesen werden." Die Republikaner, Bundesgeschäftsstelle Quelle: pressemitteilung.ws |
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