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Dorfbewohner bei Luftangriff in Afghanistan getötet Drucken E-Mail
Monday, 29 September 2008
28.09.2008 - Bei einem Luftangriff ausländischer Streitkräfte in Afghanistan sind drei Dorfbewohner getötet worden. Der Angriff habe offenbar islamistischen Extremisten in der ostafghanischen Provinz Kunar gegolten, sagte Provinzpolizeichef Abdul Dschalal Dschalal.

Die zunehmende Zahl von Todesfällen in der Zivilbevölkerung führte zu Spannungen zwischen der afghanischen Regierung und den USA. Bei einem US-Angriff am 22. August kamen in der Westprovinz Herat nach UNO-Angaben rund 90 Menschen ums Leben.

In der südlichen Provinz Kandahar erschossen zwei bewaffnete Männer auf einem Motorrad eine 41-jährige Polizistin. Ihr 18-jähriger Sohn, der mit ihr im Auto saß, wurde nach Angaben der Behörden verletzt.

USA kündigen Winteroffensive an
US-Generalmajor Jeffrey Schloesser kündigte eine Winteroffensive gegen die Taliban an. Dabei seien auch Einsätze in abgelegenen Regionen geplant, die von den Taliban als Rückzugsorte genutzt würden. Den Aufständischen fehle es hingegen an der nötigen Ausrüstung, um ihre Angriffe im kommenden Winter auszubauen, sagte der Offizier.

Quelle: http://news.orf.at

 
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