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UN kritisiert Hinrichtungs-Welle in Afghanistan Drucken E-Mail
Wednesday, 12 November 2008

11.11.2008 - Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte hat die Welle staatlicher Hinrichtungen in Afghanistan scharf kritisiert.

Mindestens fünf Menschen seien in den vergangenen Tagen exekutiert worden, rund 100 Menschen warteten noch auf die Vollstreckung der Todesstrafe. Aufgrund weit verbreiteter Willkür, Korruption und anderer gravierender Mängel im afghanischen Polizei- und Justizwesen seien faire und ordentliche Prozesse gegen die Angeklagten nach nicht möglich. Die Fehlleistungen der Behörden seien gut dokumentiert so das UN-Hochkommissariat in Genf . Nach Angaben des Hochkommissariats wurden die Hingerichteten größtenteils wegen Mordes verurteilt. Es handele sich nicht um Terroristen oder Taliban-Kämpfer.

Quelle: (epd)
 
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