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Afghanistan: US-Journalist von Taliban-Kämpfern verschleppt Drucken E-Mail
Wednesday, 12 November 2008
KABUL, 11. November (RIA Novosti). Afghanistans Innenministerium hat die Entführung eines US-Journalisten der "New York Times" und seines afghanischen Dolmetschers am Montag in der Provinz Logar bestätigt.

Wie das Innenministerium am Dienstag mitteilte, "wurde der Amerikaner in einem Bezirk von Logar auf dem Weg zu einem geheimen Ort für ein Treffen mit Taliban-Angehörigen, um ein Interview zu führen, gekidnappt".

Die afghanische Nachrichtenagentur Bakhtar hatte zuvor unter Berufung auf einen Beamten mitgeteilt, der Journalist mit dem Vornamen David der "New York Times" und sein Dolmetscher seien am Vortag im Bezirk Charh im Vorfeld eines Interviews mit radikalen Taliban-Kämpfern entführt worden.

Mehrere Tage davor war eine kanadische CBC-Journalistin vom afghanischen Sicherheitsdienst aus der Taliban-Gefangenschaft befreit worden.

Laut dem afghanischen Außenministerium sind ausländische Medienvertreter verpflichtet, über ihre Reisen durch das Land vorweg zu informieren. Bei weitem nicht alle Journalisten befolgen diese Vorschrift und schaffen dadurch Probleme für den Sicherheitsdienst.

 
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