| Clinton lädt Minister aus Kabul und Islamabad zu Treffen |
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| Thursday, 26 February 2009 | |
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25.02.09 - Washington (AFP) — Bei einem Dreiertreffen mit ihren Kollegen aus Afghanistan und Pakistan will US-Außenministerin Hillary Clinton heute über die angespannte Lage am Hindukusch beraten. Clintons Gespräche mit Rangin Dadfar Spanta aus Afghanistan und Shah Mehmood Qureshi aus Pakistan sind Teil der strategischen Prüfung, die US-Präsident Barack Obama für den internationalen Einsatz in der Region angeordnet hat.
Das Militärengagement in Afghanistan ist für die Regierung Obama die zentrale Front im Kampf gegen den Terror. Bis zum NATO-Gipfel Anfang April will sie eine grundlegend überarbeitete Strategie vorlegen, zu der auch eine deutliche Verstärkung des US-Truppenkontingents gehören soll. Amnesty International forderte angesichts der geplanten Verlegung zusätzlicher internationaler Truppen nach Afghanistan, die Tötung unbeteiligter Zivilisten bei Kampfhandlungen künftig entschieden zu ahnden. "Die USA und ihre Verbündeten müssen sicherstellen, dass ihre Truppen die Sicherheit der Afghanen erhöhen, statt sie immer größeren Risiken auszusetzen", erklärte die Afghanistan-Expertin der Menschenrechtsorganisation, Verena Harpe, in Berlin. Die "de-facto-Straflosigkeit für die Tötung unbewaffneter Zivilisten" müsse ein Ende haben. Harpe forderte deshalb "koordinierte und transparente Mechanismen" zur Aufklärung der Fälle und für Entschädigungen. 2008 war die Zahl ziviler Opfer in Afghanistan durch den Einsatz internationaler und afghanischer Streitkräfte laut Amnesty International höher als je zuvor seit dem Sturz der Taliban Ende 2001. 795 Zivilisten seien getötet worden - 236 mehr als im Jahr 2007, berichtete die Organisation unter Berufung auf Zahlen der Vereinten Nationen. |
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