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Ausländische Truppen verwunden drei afghanische Zivilisten |
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Dienstag, 03 März 2009 |
02.03.09 Kabul (dpa) - Aus Angst vor Attentätern haben ausländische Truppen in Afghanistan das Feuer eröffnet und drei Zivilisten verletzt. Die Internationale Schutztruppe teilte am Montag mit, in der westafghanischen Provinz Farah habe ein Fahrzeug versucht, vor einen Militärkonvoi zu fahren. Die Soldaten hätten daraufhin das Feuer eröffnet, um den Wagen zu stoppen. Ein Zivilist sei von einer Kugel an der Hand getroffen worden, ein zweiter sei durch Glassplitter verletzt worden.
Die US-Armee teilte am Montag mit, in der ostafghanischen Stadt Dschalalabad habe am Vortag ein Wagen in der Nähe eines Konvois gewendet und trotz Warnschüssen nicht angehalten. Die Soldaten hätten daraufhin das Fahrzeug beschossen und einen Zivilisten verletzt. Zuvor hätten die Truppen Hinweise auf Selbstmordattentäter in der Gegend erhalten gehabt.
Nach Angaben der ISAF wurde ebenfalls in Dschalalabad ein afghanischer Zivilist bei einem Verkehrsunfall mit Militärfahrzeugen getötet. Ein ISAF-Fahrzeug habe sich bei einem Ausweichmanöver überschlagen und sei mit dem Fahrradfahrer zusammengeprallt, teilte die NATO-geführte Schutztruppe am Sonntagabend mit. |