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Obama will Ausstiegsstrategie für Afghanistan Drucken E-Mail
Montag, 23 März 2009
23.03.09 Washington (Reuters) - Militärische Stärke allein wird nach Ansicht von US-Präsident Barack Obama den Krieg in Afghanistan nicht beenden.

Künftig müsse dort größerer Wert auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landes gelegt werden, sagte Obama am Sonntag dem Sender CBS. Teil einer umfassenden Neuausrichtung der US-Politik müsse auch eine Ausstiegsstrategie sowie verstärkte diplomatische Bemühungen mit Pakistan sein. Außerdem solle die Koordination mit den internationalen Verbündeten verbessert werden.

Der Krieg in Afghanistan wird eines der Hauptthemen sein, über die Obama Anfang April mit seinen Verbündeten beim Nato-Gipfel in Straßburg beraten wird. Der US-Präsident hat bereits eingeräumt, dass die USA den Krieg in Afghanistan derzeit nicht gewinnen können und eine Verstärkung der US-Truppen dort um 17.000 Soldaten angeordnet. Sie sollen den bereits 38.000 in Afghanistan stationierten US-Soldaten helfen, den Aufstand der radikal-islamischen Taliban zu bekämpfen.

 
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