| Afghanistans Zukunft steht auf dem Spiel |
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| Freitag, 26 Juni 2009 | |
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25.06.09 - Bemühungen der Bundeswehr auch durch Spenden unterstützt – Spessartgemeinde hilft in Feyzabad Symbol der VerbesserungEines davon fand auch Unterstützung in Eußenheim, in Utschs Heimat im Landkreis Main-Spessart: Die Bundeswehr unterstützt ein Waisenhaus, das von der Familie des Ex-Präsidenten Burhanuddhin Rabbani vor 14 Jahren gegründet wurde. Als „Symbol für die geplanten Projekte zur Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse im Waisenhaus“ übergaben Utsch und seine Truppe jetzt Sport- und Spielgeräte, die auch mit Hilfe aus Unterfranken angeschafft worden waren. „Auf das Engagement der Familie Rabbani und die Bedeutung des Heimes für Waisenkinder ist die Bundeswehr bereits vor fünf Jahren aufmerksam geworden“, weiß Utsch, der seit Kurzem aus Afghanistan zurück ist an seinem Heimatstandort Bad Reichenhall. In der Vergangenheit half die Bundeswehr im kleinen, durch die Beschaffung von Lebensmitteln, Brennholz oder Sanierungsarbeiten an den Gebäuden. Doch Utsch wollte „einen Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensbedingungen der hier lebenden Kinder leisten“. Ziel müsse es sein, „dass die Waisenkinder für ein Leben als Erwachsene die gleichen Chancen erhalten wie die Kinder, die innerhalb ihrer Familien von ihren Eltern großgezogen werden“. Mit Investitionen von 13 000 Euro in einen Kinderspielplatz, Küchenraum, Ofen, Bewässerungssystem im Gemüsegarten sowie in Sanitäranlagen hofft das Wiederaufbauteam nachhaltig helfen zu können. „Ich bin überzeugt davon, dass sich die Lebens- und Betreuungsverhältnisse für unsere Kinder spürbar verbessern werden“, erklärte Oberst Utsch während seines Besuchs des Waisenhauses im Frühjahr. Spende aus UnterfrankenIn den letzten Monaten wurde die Beziehung der Bundeswehr zum Heim und der Familie Rabbani intensiviert. Gespendet wurde der Gesamtbetrag von zwei Feldjäger-Einheiten, die hier stationiert waren, aus der Pfarrgemeinde Eußenheim sowie der Aktion Cash e.V. aus Bonn. Bis zum Abschluss des Projektes vergehen noch Monate. Doch beim Besuch von Oberst Peter Utsch standen bereits Wippen und Schaukeln, einheimische Betriebe im Raum Feyzabad erhielten Aufträge für weitere Arbeiten. Utsch freute sich, „nach diesem eher bürokratischen Akt die glücklichen Augen der Kinder zu sehen, die eines Tages mithelfen, Afghanistan wieder aufzubauen“. Daneben gehörten auch militärische Aufgaben wie der Bau einer Kaserne und die Ausbildung der regulären afghanischen Armee zu den Aufgaben des Wiederaufbauteams um Utsch. „Ziel ist es, dass die afghanischen Soldaten irgendwann selbst in der Lage sind, für Sicherheit zu sorgen“, erklärte Utsch bei einem Besuch des deutschen Heeresinspekteurs, Generalleutnant Hans-Otto Budde, im Frühjahr. Quelle: mainpost.de
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