| Guttenberg hält Begriff „Krieg“ für angemessen |
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| Sunday, 15 November 2009 | |
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15.11.09 - Verteidigungsminister Guttenberg hält den Begriff „Krieg“ zur umgangssprachlichen Beschreibung der Lage in Afghanistan für angemessen. Derweil will Außenminister Westerwelle die Voraussetzungen für einen Truppenabzug schaffen.
Zwar handele es sich nach dem Völkerrecht nicht um einen Krieg. „Aber ich glaube, wir dürfen den Begriff schon so in der Umgangssprache nutzen, damit er auch verstanden wird“, sagte er der ARD. Guttenberg betonte, die afghanische Regierung müsse mit Taten in Vorleistung gehen. Er habe ein sehr offenes Gespräch mit Präsident Hamid Karsai gehabt. Die Beiträge der afghanischen Regierung „dürfen sich nicht nur in Worten erschöpfen“, sagte der CSU-Politiker. „Sie müssen Taten nach sich ziehen. Und die Korruptionsbekämpfung, Kriminalitätsbekämpfung, auch die Frage Drogenanbau, all das sind nicht nur Dinge, die man der internationalen Gemeinschaft überlassen kann, sondern da ist auch die afghanische Regierung gefragt.“ Bei der Afghanistan-Konferenz zu Beginn nächsten Jahres müsse die neue Strategie definiert werden. Dies schließe zeitliche Zielmarken ein. Westerwelle: „Nicht ewig in Afghanistan bleiben“
Die EU-Außen- und Verteidigungsminister kommen am Montag gemeinsam in Brüssel zusammen. Gemeinsam mit Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen wollen die Minister über internationales Krisenmanagement beraten. Dabei dürfte es auch um die Probleme der EU-Polizeiausbildungsmission in Afghanistan gehen, die noch immer nicht ihre Sollstärke von 400 Mann erreicht hat. Am Rande des Treffens werden auch Gespräche über die Besetzung der neuen EU-Spitzenposten erwartet. Darüber soll am kommenden Donnerstag auf einem Sondergipfel entschieden werden. An dem Treffen nehmen erstmals auch die neuen deutschen Ressortchefs Guido Westerwelle und Guttenberg teil. Quelle: hal/AP/AFP
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