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USA erreichen Ziele in Afghanistan nicht Drucken E-Mail
Sunday, 25 November 2007

Strategischen Ziele in Afghanistan nach eigener Einschätzung nicht erreicht

Die USA haben einem Pressebericht zufolge ihre diesjährigen strategischen Ziele in Afghanistan nach eigener Einschätzung nicht erreicht.

Auch wenn es einzelne Erfolge im Kampf gegen die radikalislamischen Taliban gegeben habe, seien die Vorgaben nicht erfüllt worden, berichtete heute die "Washington Post" unter Berufung auf einen US-Geheimdienstmitarbeiter, der anonym bleiben wollte. Ein entsprechender Bericht sei in diesem Monat dem Nationalen Sicherheitsrat vorgelegt worden.

"Man kann viele positive Hinweise aufzeigen", sagte der US-Vertreter der "Washington Post". "Wir gehen da hinaus und erreichen unsere Ziele und töten böse Kerle." Die Taliban fänden jedoch leicht neue Kämpfer. So würden sich ihnen Ausländer anschließen, insbesondere Pakistaner, aber vor allem unzufriedene Afghanen, hieß es weiter.

Irak-Ziele abgeschwächt
Für den Irak schwächte die Regierung von US-Präsident George W. Bush ihre politischen Ziele ab, wie die "New York Times" gestern auf ihrer Website berichtete. Statt auf die baldige Umsetzung eines Plans zur Verteilung der Öleinkommen des Irak oder Regionalwahlen zu hoffen, sollten sich die Anstrengungen auf kleinere, leichter zu erreichende Ziele konzentrieren, hieß es unter Berufung auf nicht namentlich genannte Regierungsvertreter.

Zu den Nahzielen für die USA gehören dem Bericht zufolge die Verabschiedung eines Haushalts in Höhe von 48 Milliarden Dollar (32 Mrd. Euro) im irakischen Parlament sowie die Erneuerung des UNO-Mandats für die Präsenz von US-Truppen im Irak. Außerdem soll ein bereits geplantes Gesetz zur Wiedereingliederung von früheren Mitgliedern der Baath-Partei von Iraks Ex-Machthaber Saddam Hussein in Kraft treten.

Quelle: ORF 

 
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