| Nato-Chef sieht keine Konkurrenz um Einfluss in Zentralasien |
| Freitag, 26 Juni 2009 | |
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25.06.09 Astana (Reuters) - Das Nordatlantische Sicherheitsbündnis Nato hat am Donnerstag erstmals in Zentralasien getagt.
Auf dem Treffen in der kasachischen Hauptstadt Astana sagte Nato-Chef Jaap de Hoop Scheffer am Donnerstag, er wolle in der Region keine Rivalität mit Russland: "Die Nato steht mit niemandem in Konkurrenz." Es gebe natürlich andere Länder und Organisationen, die in Zentralasien Interessen verfolgten. Die Regierungen in der Region sollten aber selbst entscheiden, welche Beziehungen sie zur Nato unterhalten wollten. Grundsätzlich habe er den Eindruck, dass Kasachstan und andere Länder enger mit der Nato zusammenarbeiten wollten. Die Nato-Gespräche finden nur wenige Tage nach der Entscheidung der Regierung in Kirgistan statt, einen US-Armeestützpunkt im Land doch nicht zu schließen. Die Militärbasis ist für die Versorgung der Truppen in Afghanistan wichtig. Die USA planen mit der Unterstützung von Russland zudem einen Versorgungskorridor durch die zentralasiatischen Länder Kasachstan, Tadschikistan und Usbekistan, nachdem in Pakistan immer öfter Armeekonvois angegriffen wurden und die Versorgung der US-Truppen in Afghanistan dadurch erschwert worden ist. |