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"Soldatengräber mahnen zum Frieden" |
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Montag, 17 November 2008 |
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17.11.08 Bayreuth - Ministerpräsident Horst Seehofer hat bei der Landesgedenkfeier zum Volkstrauertag das große Versöhnungswerk des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge gewürdigt. "Die Großväter und Urgroßväter kämpften gegeneinander, die Enkel und Urenkel pflegen die Gräber", sagte er in der Bayreuther Ordenskirche.
Die Mahnung, die von den Soldatengräbern ausgehe, laute, den Frieden zu wahren, für Verständigung einzutreten und den Kindern eine gute Zukunft zu sichern. Ausdrücklich gedachte Seehofer auch der toten Soldaten in Afghanistan. Der Volksbund betreut gegenwärtig über 830 Kriegsgräberstätten in 44 Ländern. Der Ministerpräsident hob hervor, dass erst vor wenigen Tagen auch im tschechischen Eger/Cheb mit der Einbettung von Toten begonnen wurde. Der bayerische Volksbund-Landesvorsitzende Wilhelm Weidinger stellte den Ersten Weltkrieg als die "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" heraus. Es sei die besondere Tragik der damaligen Kriegsopfer, dass ihr Sterben nicht zum Frieden gemahnt habe. Quelle: sueddeutsche.de |